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US-Außenminister Marco Rubio spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz

Ein überarbeitetes Video-Transskript von Aurelia Varnholt

 

Wir sind Verbündete, und wir sind kulturell miteinander verbunden.

 

Wir wollen ein starkes Europa. Wir glauben, dass Europa bestehen muss, denn die beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts sind für uns eine ständige Mahnung der Geschichte, dass unser Schicksal letztlich mit dem euren verflochten ist und immer verflochten sein wird. Denn wir wissen, dass das Schicksal Europas für unser eigenes niemals bedeutungslos sein wird.

 

Nationale Sicherheit, um die es auf dieser Konferenz größtenteils geht, ist nicht nur eine Reihe technischer Fragen – wie viel wir für Verteidigung ausgeben, wo und wie wir sie einsetzen. Das sind wichtige Fragen. Aber sie sind nicht die grundlegende Frage.

 

 

Die grundlegende Frage, die wir zu Beginn beantworten müssen, lautet:
Was genau verteidigen wir?

 

Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen. Armeen kämpfen für ein Volk. Armeen kämpfen für eine Nation. Armeen kämpfen für eine Lebensweise. Und genau das verteidigen wir: eine große Zivilisation, die allen Grund hat, stolz auf ihre Geschichte zu sein, zuversichtlich in ihre Zukunft zu blicken und stets Herr ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals zu bleiben.

 

Hier in Europa wurden die Ideen geboren, die die Saat der Freiheit pflanzten und die Welt veränderten. Hier entstanden Rechtsstaatlichkeit, Universitäten und die wissenschaftliche Revolution. Dieser Kontinent brachte das Genie von Mozart und Beethoven, von Dante und Shakespeare, von Michelangelo und Leonardo da Vinci hervor – und auch die Beatles und die Rolling Stones.

 

Hier zeugen die gewölbten Decken der Sixtinischen Kapelle und die hoch aufragenden Türme des Kölner Doms nicht nur von der Größe unserer Vergangenheit oder vom Glauben an Gott, der diese Wunder inspirierte. Sie verweisen auch auf die Wunder, die uns in unserer Zukunft erwarten.

 

Doch nur wenn wir ohne Entschuldigung zu unserem Erbe stehen und stolz auf dieses gemeinsame Vermächtnis sind, können wir gemeinsam die Arbeit beginnen, unsere wirtschaftliche und politische Zukunft zu gestalten.

 

Die Deindustrialisierung war nicht unvermeidlich. Sie war eine bewusste politische Entscheidung – ein jahrzehntelanges wirtschaftliches Unterfangen, das unseren Nationen ihren Wohlstand, ihre Produktionskraft und ihre Unabhängigkeit genommen hat.

 

Auch der Verlust unserer Souveränität über Lieferketten war nicht das Ergebnis eines gesunden Welthandelssystems. Es war eine törichte, freiwillige Umgestaltung unserer Wirtschaft, die uns abhängig gemacht und gefährlich verwundbar gegenüber Krisen gemacht hat.

 

Masseneinwanderung ist kein Randthema von geringer Bedeutung. Sie war und ist eine Krise, die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert.

 

Gemeinsam können wir unsere Volkswirtschaften reindustrialisieren und unsere Fähigkeit wiederaufbauen, unsere Bevölkerung zu verteidigen. Doch die Arbeit dieses neuen Bündnisses darf sich nicht nur auf militärische Zusammenarbeit und die Rückgewinnung vergangener Industrien konzentrieren. Sie sollte sich auch darauf richten, gemeinsam unsere Interessen in neuen Zukunftsfeldern voranzubringen – unsere Innovationskraft, unsere Kreativität und unseren dynamischen Geist zu entfesseln, um ein neues westliches Jahrhundert aufzubauen.

 

Kommerzielle Raumfahrt, fortschrittliche künstliche Intelligenz, industrielle Automatisierung und flexible Fertigung, der Aufbau einer westlichen Lieferkette für kritische Mineralien – sowie ein gemeinsamer Wettbewerb um Marktanteile in den Volkswirtschaften des globalen Südens.

 

Gemeinsam können wir nicht nur die Kontrolle über unsere Industrien und Lieferketten zurückgewinnen. Wir können in den Bereichen erfolgreich sein, die das 21. Jahrhundert definieren werden.

 

Doch wir müssen auch die Kontrolle über unsere nationalen Grenzen zurückgewinnen und entscheiden, wer und wie viele Menschen in unsere Länder kommen. Das ist kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit. Es ist kein Hass. Es ist ein grundlegender Akt nationaler Souveränität. Und das Versäumnis, dies zu tun, ist nicht nur eine Vernachlässigung einer unserer grundlegendsten Pflichten gegenüber unserem Volk – es ist eine akute Bedrohung für das Gefüge unserer Gesellschaften und für das Überleben unserer Zivilisation.

 

Schließlich dürfen wir die sogenannte globale Ordnung nicht länger über die vitalen Interessen unserer Völker und Nationen stellen. Wir müssen das System internationaler Zusammenarbeit nicht aufgeben. Und wir müssen die globalen Institutionen, die wir gemeinsam aufgebaut haben, nicht demontieren. Aber sie müssen reformiert werden. Sie müssen neu aufgebaut werden.

 

Die Vereinten Nationen haben weiterhin enormes Potenzial, ein Instrument des Guten zu sein. Doch bei den drängendsten Fragen unserer Zeit haben sie keine Antworten geliefert und nahezu keine Rolle gespielt.

Sie konnten den Krieg in Gaza nicht beenden. Stattdessen war es amerikanische Führung, die Geiseln befreite und einen fragilen Waffenstillstand herbeiführte.

 

Sie haben den Krieg in der Ukraine nicht gelöst. Es bedurfte amerikanischer Führung in Partnerschaft mit vielen hier vertretenen Ländern, um die Parteien überhaupt an den Verhandlungstisch zu bringen.

 

Sie waren machtlos gegenüber dem Atomprogramm radikaler schiitischer Kleriker in Teheran – es brauchte präzise militärische Schläge amerikanischer Streitkräfte.

 

Und sie waren nicht in der Lage, der Bedrohung durch einen terroristischen Diktator in Venezuela zu begegnen – stattdessen handelten amerikanische Spezialkräfte.

 

In einer perfekten Welt würden all diese Probleme durch Diplomatie gelöst. Doch wir leben nicht in einer perfekten Welt. Und wir dürfen nicht zulassen, dass jene, die unsere Bürger bedrohen, sich hinter abstrakten Begriffen des Völkerrechts verstecken, das sie selbst missachten.

 

Dies ist der Weg, den Präsident Trump und die Vereinigten Staaten eingeschlagen haben. Und es ist der Weg, den wir Sie in Europa bitten, gemeinsam mit uns zu gehen.

 

Historischer Rückblick

Fünf Jahrhunderte lang expandierte der Westen – Missionare, Pilger, Soldaten, Entdecker verließen seine Küsten, überquerten Ozeane, bauten Reiche.

 

Doch 1945 schrumpfte er zum ersten Mal seit dem Zeitalter des Kolumbus. Europa lag in Trümmern. Der Westen schien im Niedergang.

 

Doch unsere Vorgänger erkannten: Niedergang ist eine Entscheidung. Und sie weigerten sich, diese Entscheidung zu treffen.

 

Wir wollen keine schwachen Verbündeten. Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können. Wir wollen keine Verbündeten, die von Schuldgefühlen gelähmt sind. Wir wollen stolze Nationen, die wissen, dass sie Erben einer großen Zivilisation sind.

 

Wir haben kein Interesse daran, höfliche Verwalter eines organisierten Niedergangs zu sein.

 

Wir wollen eine erneuerte Allianz – eine Allianz, die nicht aus Angst handelt: Angst vor Klimawandel, Angst vor Krieg, Angst vor Technologie. Sondern eine Allianz, die mutig in die Zukunft geht.

 

Eine Allianz, die ihre Macht nicht auslagert.
Eine Allianz, die nicht um Erlaubnis bittet.
Eine Allianz, die erkennt, dass das, was wir geerbt haben, einzigartig und unersetzlich ist.

 

Denn das ist das Fundament des transatlantischen Bandes.

 

Persönlicher Teil

Für uns Amerikaner mag unsere Heimat auf der westlichen Hemisphäre liegen – aber wir werden immer ein Kind Europas sein.

 

Unsere Geschichte begann mit einem italienischen Entdecker. Unsere ersten Kolonien wurden von Engländern gegründet. Unsere Grenzen wurden von schottisch-irischen Siedlern geprägt. Der Mittlere Westen von deutschen Einwanderern aufgebaut. Der Mississippi von französischen Entdeckern. Der Mythos des Cowboys stammt aus Spanien. Und New York hieß einst New Amsterdam.

 

Meine eigenen Vorfahren lebten vor 250 Jahren in Italien und Spanien. Sie hätten sich nicht vorstellen können, dass einer ihrer Nachfahren als Außenminister der Vereinigten Staaten nach Europa zurückkehren würde.

 

Doch hier bin ich – als lebender Beweis dafür, dass unsere Geschichten und Schicksale untrennbar verbunden sind.

 

Schluß

Gemeinsam haben wir einen zerstörten Kontinent wiederaufgebaut. Gemeinsam haben wir den Kommunismus überwunden. Gemeinsam haben wir auf Schlachtfeldern von Korea bis Afghanistan gekämpft.

 

Und ich bin heute hier, um klarzustellen:


Amerika beschreitet den Weg in ein neues Jahrhundert des Wohlstands – und wir wollen ihn gemeinsam mit Ihnen gehen.

 

Mit einem Europa, das stolz auf sein Erbe ist.
Mit einem Europa, das sich verteidigen kann.
Mit einem Europa, das überlebt.

 

Gestern ist vorbei.
Die Zukunft ist unvermeidlich.
Und unser gemeinsames Schicksal wartet.

 

Danke.

 

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