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Ansprache an den Bundeskanzler – Berlin im Stich gelassen

Eine ergreifende und treffende Rede von Jenny Schröder

https://www.youtube.com/watch?v=8atdHLzKNsk

 

Herr Bundeskanzler Friedrich Merz, ich spreche Sie heute direkt an. Als Bürgerin dieses Landes, als Mutter und als Mensch, als jemand, der gerade erlebt, wie ein Staat seine Bevölkerung im Stich lässt.

 

Berlin, mitten im Winter, zigtausende Haushalte ohne Strom, seit Tagen, ohne Heizung, ohne warmes Wasser, ohne Licht, ohne funktionierende Kommunikation. Das ist kein kleines technisches Problem, das ist eine Katastrophe. Und während Menschen frieren, während Familien ihre Kinder nachts mit Jacken ins Bett legen, während Pflegekräfte verzweifelt improvisieren und versuchen Leben zu retten, schweigt die Bundesregierung.

 

Herr Bundeskanzler, Sie schweigen. Lassen Sie mich aussprechen, was ein Stromausfall wirklich bedeutet. Denn Strom ist kein Luxus. Strom ist Überleben. Ohne Strom fallen Heizsysteme aus. Funktionieren medizinische Geräte nicht, brechen Kommunikationsnetze zusammen, sind Notrufsysteme eingeschränkt, fallen Aufzüge aus, versagen Kühlsysteme für Medikamente, stehen Pflegeeinrichtungen vor dem Kollaps, Altenheime, Pflegebedürftige, Menschen, die nicht einfach mal eben woanders hinkönnen, das sind keine abstrakten Zahlen, das sind Menschenleben.

 

Herr Bundeskanzler, wo waren Sie, als klar wurde, dass dieser Stromausfall kein Stundenproblem ist? Wo war ihre Ansprache an die Bevölkerung? Wo war Ihr klares Wort? Wo war ihre Präsenz? Stattdessen ein Auftritt in Frankreich. Gespräch über Energieversorgung in der Ukraine. Ich sage das ohne Zynismus, aber mit Klarheit. Ein Kanzler, der im Ausland über Versorgung spricht, während im eigenen Land Menschen frieren, hat die Prioritäten verloren. Das ist politische Entfremdung.

 

Ein Staat hat eine erste Pflicht und diese Pflicht heißt Schutz der eigenen Bevölkerung. Und genau diese Pflicht wurde verletzt.

 

Ich möchte, daß Sie sich folgendes vorstellen. Eine alte Frau allein im dritten Stock. Der Aufzug funktioniert nicht. Die Heizung ist kalt, das Telefon leer. Kein Licht, keine Wärme, keine Information und keine Stimme aus Berlin, die sagt: "Wir sehen euch, wir handeln."

 

Das ist Staatsversagen. Und ja, ich spreche es aus, die Verantwortlichen haben versagt. Nicht die Techniker, nicht die Einsatzkräfte, nicht das Pflegepersonal, die politische Führung. Denn Führung zeigt sich nicht bei Konferenzen, sondern in Krisen.

 

Während staatliche Stellen zögern und politische Verantwortung unsichtbar bleibt, sind andere vor Ort. Mitglieder der Alternative für Deutschland sind präsent. Sie helfen. Sie organisieren Unterstützung. Sie sprechen mit Betroffenen. Sie stehen dort, wo Menschenfrieren und Versorgung fehlt. Ohne große Ankündigung, ohne Handwerbe, Wagen, ohne Inszenierung.

 

Herr Bundeskanzler, ich frage Sie direkt. Warum gab es keine sofortige nationale Krisenansprache? Warum kein klarer Maßnahmenplan? Warum kein sichtbares Zeichen politischer Verantwortung? Warum müssen Bürger über soziale Medien erfahren, was ihr Staat ihnen schuldig bleibt?

 

Ein Stromausfall ist kein Naturereignis. Er ist eine Frage von Sicherheit, von Schutz kritischer Infrastruktur, von Prävention. Und da es sich um einen extremistischen Anschlag in diesem Fall von links handelt, dann reden wir nicht mehr über Technik, dann reden wir über innere Sicherheit, dann reden wir über Terror. Und Terror verlangt Führung.

 

Herr Bundeskanzler, Sie vertreten dieses Land nicht nur nach außen, sondern nach innen und innen brennt es. Ich sage heute ganz klar, das Schweigen der Bundesregierung ist nicht neutral. Es ist ein Statement, ein Statement der Gleichgültigkeit. Und das ist menschenverachtend, denn wer Leid sieht und schweigt, entscheidet sich.

 

Ich fordere Sie auf. Sprechen Sie jetzt. Erklären Sie den Menschen, warum sie frieren. Erklären Sie, warum es so weit gekommen ist. Erklären Sie den Pflegekräften, warum sie alleinelassen werden. Erklären Sie den Familien, warum Ihre Sicherheit keine Priorität hatte.

 

Und ich fordere den deutschen Bundestag auf. Verlassen Sie ihre Komfortzonen. Verlassen Sie ihr Schweigen. Übernehmen Sie Verantwortung. Denn Demokratie lebt nicht von Sonntagsreden. Sie lebt von Krisenfestigkeit.

 

Herr Bundeskanzler, Geschichte urteilt nicht über Reden im Ausland. Sie urteilt darüber, wie Regierungen ihre eigenen Bürger behandelt haben, wenn es schwierig wurde. Heute ist so ein Moment und heute reicht es. Am Ende bleibt etwas zurück, das schwerer wiegt als jede politische Debatte.

 

Es ist das Gefühl, alleingelassen worden zu sein, wenn das Licht ausgeht und niemand spricht. Wenn die Heizung kalt bleibt und niemand erklärt, wenn Hilfe nicht vom Staat kommt, sondern von einzelnen Menschen, die einfach handeln, weil sie nicht wegsehen können.

 

Ein Land misst sich nicht an seinen Reden, es misst sich an seinen Krisen. Und in dieser Krise haben viele Menschen etwas verloren. Sicherheit, Vertrauen und ein Stück Gewissheit, dass ihr Staat für sie da ist. Das darf nicht normal werden. Das darf nicht hingenommen werden. Das darf nicht relativiert werden. Denn heute ist es Berlin. Morgen kann es jeder andere Ort sein. Und wenn wir akzeptieren, dass Menschen im Dunkeln sitzen ohne Stimme, ohne Wärme, ohne Antwort, dann verlieren wir mehr als Strom. Dann verlieren wir Menschlichkeit.

 

Deshalb sage ich heute, es reicht. Für die, die frieren, für die, die keine Lobby haben, für die, die erwarten dürfen, dass ihr Staat sie nicht vergisst. Ein Kanzler, der im Ausland spricht und im eigenen Land schweigt, hat seine Aufgabe verfehlt.

 

Mit Dank an Pilot 🚁

 

 

 

 

 

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