

Ehemalige WHO-Kommunikationsdirektorin bricht ihr
Schweigen zu Impfschäden
Allison-Anfrage
https://www.youtube.com/watch?v=9O5zqlbj0P0
Als ehemalige Kommunikationsleiterin
und Forscherin, die Berichte für die Weltgesundheitsorganisation verfasst
hatte, war Patricia Leidl bestens mit der globalen Gesundheitspolitik vertraut.
Doch als eine Reihe schwerwiegender gesundheitlicher Probleme ihr Leben und ihre
Karriere aus der Bahn warf, sah sie sich mit weitverbreitetem „Medical
Gaslighting“ und Isolation konfrontiert. Sehen Sie sich Patricia Leidls
vollständige, ungekürzte Aussage vor der Allison-Untersuchungskommission an
(Tag 3, 10. September 2026); darin schildert sie ihre Symptome, ihren Weg zur
medizinischen Versorgung und die Gründe, warum sie sich trotz der persönlichen
und beruflichen Konsequenzen dazu entschloss, an die Öffentlichkeit zu gehen.
Ottawa, 10. September 2026
Patricia Leidl wird als Zeugin vereidigt. Zu Beginn wird
ihr beruflicher Hintergrund angesprochen. Sie ist 64 Jahre alt und war unter
anderem Kommunikationsdirektorin bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo
sie im damaligen HIV-Bereich tätig war. Zuvor arbeitete sie in der
Kommunikation für die US Agency for International Development und war Beraterin des
Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen in New York.
Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit bei der WHO verfasste
sie den ersten Entwurf eines Buches über den weltweiten Stand von Impfstoffen
(„The State of the World's Vaccines“).
Leidl beschreibt sich selbst vor der Impfung als
ausgesprochen gesund, körperlich aktiv und belastbar. Sie wanderte und fuhr
Fahrrad und hatte kurz vor ihrer zweiten Impfung eine etwa 26 Kilometer lange,
anspruchsvolle Wanderung auf Vancouver Island absolviert.
Sie berichtet, dass sie der damaligen Darstellung der COVID-19-Situation
zunächst mit einer gewissen Skepsis begegnet sei. Insbesondere habe sie die
täglich veröffentlichten Todeszahlen hinterfragt und darauf hingewiesen, dass
solche Zahlen ihrer Ansicht nach in Relation zur Bevölkerungszahl und zu
anderen Erkrankungen betrachtet werden müssten.
Dennoch entschloss sie sich zur Impfung.
Der entscheidende Grund sei beruflicher Natur gewesen.
Sie war zu diesem Zeitpunkt zwischen zwei Arbeitsverträgen und hatte ein
Angebot für eine Tätigkeit in Europa erhalten. Für die Reise beziehungsweise
die Aufnahme der Tätigkeit war eine Impfung erforderlich. Den Namen des
Arbeitgebers möchte sie nicht nennen.
Die erste Impfung verlief nach ihrer Darstellung ohne
besondere Probleme.
Fünf Wochen später erhielt sie die zweite Impfung. Obwohl
sie gewisse Bedenken gehabt habe, habe sie lediglich mit möglichen üblichen
Nebenwirkungen gerechnet – beispielsweise Schmerzen am Arm oder Hautreaktionen.
Mit den später auftretenden Beschwerden habe sie nicht
gerechnet.
Etwa eine Woche nach der zweiten Impfung sei sie eines
Morgens aufgestanden und unmittelbar danach zusammengebrochen.
Sie beschreibt einen stark beschleunigten Herzschlag
sowie eine plötzlich einsetzende massive Schwellung. Hände und Füße seien
angeschwollen gewesen. Gleichzeitig habe sie starke Schmerzen am ganzen Körper
empfunden.
Hinzu kam eine schwere Migräne, obwohl sie nach eigenen
Angaben zuvor nicht zu Migräneanfällen neigte.
Das Tageslicht sei für sie kaum erträglich gewesen. Sie
beschreibt, dass das Licht ihre Augen geradezu „verbrannt“ habe. Schließlich
habe sie sich zum Telefon geschleppt und eine Freundin gebeten, sie in die
Notaufnahme zu bringen.
Dort wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt.
Nach ihrer Darstellung wurde unter anderem POTS festgestellt – ein
Krankheitsbild, von dem sie zuvor noch nie gehört habe. Sie erhielt Medikamente
gegen die Schmerzen und zur Beeinflussung des Herzschlags und wurde wieder nach
Hause geschickt.
Die Beschwerden hörten jedoch nicht auf.
Es folgte eine ganze Reihe weiterer Besuche in
Notaufnahmen.
Leidl berichtet, dass sie bereits nach einigen Tagen
selbst einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet habe. Sie sei unmittelbar
zuvor noch vollkommen gesund gewesen.
Nach ihrer Aussage wurde ihr in den Notaufnahmen
wiederholt erklärt, sie leide an „Long COVID“. Dem widerspricht sie
ausdrücklich. COVID habe sie nach ihrer Darstellung erst zwei Jahre später
bekommen.
Die gesundheitlichen Probleme hätten sich weiter
verschlimmert.
Zu den Beschwerden kamen extreme Schwellungen und
Hautveränderungen hinzu. Innerhalb von ungefähr zwei Monaten sei ihr
Körpergewicht nach ihrer Erinnerung von etwa 130 auf 200 Pfund angestiegen. Sie
beschreibt sich selbst rückblickend als „aufgebläht wie eine Aga-Kröte“.
Außerdem entwickelte sie zahlreiche Furunkel
beziehungsweise große entzündliche Hautveränderungen vom Hals bis zu den Knien.
Sie beschreibt ihren damaligen Zustand mit den Worten,
sie sei eine „groteske, nicht wiedererkennbare Version“ ihrer selbst gewesen.
Besonders einschneidend sei für sie gewesen, dass sie
kaum noch laufen konnte.
Noch eine Woche vor Beginn ihrer Beschwerden hatte sie
eine äußerst anspruchsvolle Wanderung von rund 26 Kilometern bewältigt. Danach
sei sie kaum noch in der Lage gewesen, einen Häuserblock zu gehen, ohne sich
wegen der Schmerzen hinsetzen und weinen zu müssen.
Die Hautveränderungen hätten etwa sechs Monate
angehalten. Sie habe zwar Fotos davon, wolle diese jedoch nicht öffentlich
zeigen.
Bei einem weiteren Besuch in einer Notaufnahme habe ein
Arzt die Hautveränderungen untersucht. Leidl berichtet, sie habe ihm ihre
Geschichte erzählt, sei von ihm jedoch mit äußerster Geringschätzung behandelt worden.
Er habe ihr lediglich eine kleine Tube Kortisoncreme verschrieben, obwohl es sich ihrer Beschreibung nach um
großflächige, miteinander verbundene Furunkel gehandelt habe.
Ein weiterer ungewöhnlicher Effekt betraf ihre
Menstruation.
Leidl war zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwölf Jahren
in der Postmenopause. Trotzdem setzte nach ihrer Darstellung ihre Regelblutung wieder
ein. Die Blutungen traten über mehrere Monate beziehungsweise vier
Blutungsperioden hinweg auf, allerdings nicht in einem normalen regelmäßigen
Zyklus.
Gleichzeitig seien ihre Brüste stark angeschwollen. Sie
habe dadurch etwa drei Körbchengrößen zugenommen; diese Veränderung habe sich
nach ihrer Aussage bis heute nicht vollständig zurückgebildet.
Besonders bemerkenswert sei für sie eine Begegnung mit
einer Hausärztin gewesen, die auf Frauengesundheit spezialisiert war.
Als Leidl wegen dieser Beschwerden ärztliche Hilfe
suchte, habe die Ärztin ihr sinngemäß gesagt, dies geschehe bei vielen Frauen
und die Angelegenheit sei gewissermaßen bereits entschieden. Leidl
interpretiert diese Aussage dahingehend, dass die Ärztin ähnliche Beschwerden
bei zahlreichen Patientinnen beobachtet habe.
Für Leidl war dies besonders irritierend, weil sie selbst
beruflich mit Impfstoffen und entsprechenden Publikationen gearbeitet hatte und
solche Nebenwirkungen nach eigener Aussage zuvor nicht als typische
Impfreaktion kennengelernt hatte.
Darüber hinaus entwickelte sie eine beidseitige
Achillessehnen-Tendinopathie, unter der sie weiterhin
leide.
Sie habe zahlreiche Behandlungen versucht, darunter
Physiotherapie, Prolotherapie, PRP-Behandlungen sowie
verschiedene Injektionen. Außerdem habe sie mit einer Schmerzklinik in
Vancouver zusammengearbeitet.
Ihr Gesundheitszustand habe sich inzwischen zwar
verbessert und ihre Beweglichkeit sei größer als bei einer früheren Aussage vor
der Inquiry, doch die finanziellen
Belastungen seien enorm gewesen.
Nach ihrer eigenen Schätzung habe sie insgesamt rund 250.000 US-Dollar für Behandlungen
ausgegeben.
Zu den Beschwerden kam nach ihrer Darstellung ein
erheblicher Hörverlust auf dem rechten Ohr.
Sie beschreibt, dass sie an jenem Morgen praktisch
gleichzeitig mit den anderen Symptomen aufgewacht sei, kaum laufen konnte und
auf dem rechten Ohr nahezu taub gewesen sei.
Seitdem benötige sie ein Hörgerät. Zusätzlich leide sie
unter Tinnitus.
Auch ihre kognitiven Fähigkeiten hätten sich nach ihrer
Wahrnehmung deutlich verändert.
Insbesondere beklagt sie eine erhebliche Verschlechterung
ihres Gedächtnisses und bezeichnet dies als „Brain Fog“.
Früher habe sie über ein sehr gutes Gedächtnis verfügt.
In den vergangenen fünf Jahren habe sie jedoch eine deutliche Verschlechterung
ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit festgestellt.
Die Folgen seien nicht nur körperlicher Natur.
Leidl beschreibt einen drastischen Verlust an
Lebensqualität. Ihr Leben sei „sehr klein“ und aus ihrer Sicht unbefriedigend
geworden.
Ihr Tagesablauf bestehe im Wesentlichen aus Aufstehen,
Kaffee kochen, wieder ins Bett gehen, mit dem Hund spazieren gehen, Besorgungen
erledigen und anschließend wieder zu Bett gehen.
Dieser Zustand habe sich über Jahre hinweg wiederholt.
Besonders schmerzhaft sei für sie gewesen, dass sich
zahlreiche Freunde und frühere Kollegen von ihr abgewandt hätten.
Sie stammt aus dem journalistischen Umfeld. Viele
ehemalige Kollegen hätten sich von ihr distanziert, nachdem sie öffentlich über
ihre Beschwerden und deren von ihr vermuteten Zusammenhang mit der Impfung
gesprochen hatte.
Sie habe sich dadurch gewissermaßen sozial „kontaminiert“
gefühlt.
Leidl erklärt, dass mehrere Ärzte nach ihrer Darstellung einen
Zusammenhang mit einer Impfreaktion bestätigt hätten und dass bereits ein
entsprechender Bericht an Health Canada übermittelt worden sei.
Im weiteren Verlauf der Befragung wird Leidl gefragt, ob
sie jemals Angst davor gehabt habe, über ihre gesundheitlichen Probleme zu
sprechen, weil dies negative Konsequenzen für ihre berufliche Zukunft haben
könnte.
Sie bejaht dies.
Nachdem sie bereits vor einer anderen Untersuchung
ausgesagt habe, sei ihr bewusst geworden, dass sie möglicherweise nie wieder
eine Anstellung bekommen würde.
Trotzdem habe sie sich entschieden, ihre Geschichte
öffentlich zu erzählen.
Sie begründet dies mit dem, was sie als „Gaslighting“
erlebt habe – also damit, dass ihre eigenen Wahrnehmungen und Beschwerden
wiederholt infrage gestellt oder anderen Ursachen zugeschrieben worden seien.
Sie berichtet von persönlicher Demütigung und einer
erheblichen Herabwürdigung während ihrer Suche nach medizinischer Hilfe.
Je mehr sie erlebt habe, desto entschlossener sei sie
geworden, darüber zu sprechen – selbst wenn dies den Verlust von Freundschaften
oder soziale Ablehnung zur Folge habe.
Sie räumt gleichzeitig ein, dass ihre gesundheitlichen
Schäden möglicherweise weniger schwerwiegend seien als die anderer Personen,
die vor der Inquiry ausgesagt hätten.
Sie sieht sich jedoch als Teil einer größeren Gruppe von
Menschen, deren Beschwerden ihrer Ansicht nach beispielsweise als Long COVID,
als altersbedingt oder als Folge anderer Ursachen eingeordnet worden seien.
Im Zusammenhang mit der Situation in British Columbia
wird außerdem die dortige Gesetzgebung angesprochen.
Leidl verweist auf den Health Professions and Occupations
Act und erklärt, ihrer Auffassung nach könnten Angehörige medizinischer Berufe
wegen der Verbreitung dessen, was von staatlicher Seite als „Fehlinformation“
eingestuft werde, berufliche Konsequenzen bis hin zum Entzug ihrer Zulassung
und unter bestimmten Umständen auch eine Gefängnisstrafe von bis zu sechs
Monaten riskieren.
Diese gesetzlichen Regelungen seien ihrer Ansicht nach
geeignet, Ärzte und andere medizinische Fachkräfte davon abzuhalten, offen über
bestimmte medizinische Beobachtungen zu sprechen.
Auf die Frage nach den Kosten ihrer Behandlung wiederholt
Leidl, dass sie ungefähr 250.000 US-Dollar aus eigenen Mitteln ausgegeben
habe.
Dazu gehörten unter anderem Physiotherapie,
Nahrungsergänzungsmittel, hyperbare Sauerstofftherapie und verschiedene weitere
Behandlungen.
Viele dieser Leistungen seien vom staatlichen
Gesundheitssystem nicht übernommen worden. Zwar verfüge sie über eine
zusätzliche Versicherung, dennoch habe sie einen erheblichen Teil der Kosten
selbst tragen müssen.
Sie erklärt, dass sie aufgrund ihrer früheren Tätigkeit –
unter anderem in Afghanistan und anderen Einsatzgebieten – über finanzielle
Rücklagen verfügt habe. Dadurch sei sie in der Lage gewesen, einen Teil dieser
Kosten zu tragen.
Andere Betroffene hätten diese Möglichkeit ihrer
Erfahrung nach nicht.
Leidl erklärt, sie habe sehr genau gewusst, dass ihre öffentliche
Aussage berufliche und gesellschaftliche Konsequenzen haben könnte.
Sie habe jedoch das Gefühl gehabt, die Wahrheit über ihre
persönlichen Erfahrungen sagen zu müssen.
Sie spricht von einem starken Bedürfnis, trotz möglicher
Konsequenzen nicht zu schweigen.
Dabei beschreibt sie auch die gesellschaftliche Reaktion
auf Menschen, die über mögliche Impfschäden sprechen.
Sie habe erlebt, dass Menschen, die sie seit Jahrzehnten
kannten, sie plötzlich als eine Art „rechtsextreme Spinnerin“ beziehungsweise
als politisch rechts einordneten, allein weil sie über ihre eigene
Impfschädigung sprach.
Dies sei für sie besonders befremdlich, da sie vier
Jahrzehnte im Bereich der Menschenrechte, insbesondere der Frauenrechte,
gearbeitet habe.
Sie bezeichnet die gesellschaftliche Entwicklung als
zunehmend dystopisch und kritisiert eine aus ihrer Sicht zunehmende Spaltung
der Gesellschaft.
Familien und Gemeinschaften seien gespalten worden. Angst
habe ihrer Ansicht nach zunehmend die Wahrnehmung der Realität bestimmt.
Gleichzeitig erklärt sie, dass sie während der
vergangenen fünf Jahre trotz aller negativen Erfahrungen auch einige der besten
Menschen ihres Lebens kennengelernt habe. Darin sehe sie zumindest eine
positive Seite ihrer Erfahrungen.
Zum Schluss wird Leidl noch einmal ausführlicher zu ihrer
früheren Tätigkeit bei der WHO befragt.
Sie stellt klar, dass ihre Arbeit dort zunächst vor allem
auf Vertragsbasis erfolgte und dass sie im Laufe ihrer Karriere verschiedene
Tätigkeiten für die WHO, die Vereinten Nationen und andere Organisationen
ausgeübt habe.
Besonders angesprochen wird ihre Arbeit an der
Veröffentlichung über den weltweiten Stand der Impfstoffe.
Sie erklärt, dass sie den ersten Entwurf dieses Buches
bereits 2002 verfasst habe.
In diesem Zusammenhang habe sie sich damals auch mit
Coronaviren beschäftigt.
Nach ihrer heutigen Erinnerung sei sie bei der damaligen
Arbeit davon ausgegangen, dass es aufgrund der schnellen Veränderung von
Coronaviren schwierig beziehungsweise nicht möglich sein würde, einen Impfstoff
zu entwickeln, der gegen ein solches Virus dauerhaft wirksam sei.
Deshalb sei sie später überrascht gewesen, als innerhalb
relativ kurzer Zeit Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus entwickelt
wurden.
Sie verweist darauf, dass die Entwicklung vieler
Impfstoffe normalerweise einen Zeitraum von sieben bis fünfzehn Jahren in
Anspruch nehmen könne, während die COVID-19-Impfstoffe innerhalb eines
wesentlich kürzeren Zeitraums entwickelt und auf den Markt gebracht wurden.
Dabei seien neue mRNA-Technologien eingesetzt worden.
Trotz ihrer früheren beruflichen Beschäftigung mit
Impfstoffen habe sie sich letztlich – wie viele andere Menschen – impfen lassen.
Ihre abschließenden Worte vor der Inquiry lauten sinngemäß, dass sie
damals wie viele andere ihren Arm hingehalten habe und nun mit den Folgen ihrer
persönlichen Erfahrung lebe.
Damit endet ihre Aussage vor der Untersuchung.
Hinweis
zur Einordnung:
Die vorstehende Fassung gibt die Aussagen und Darstellungen von Patricia Leidl
aus der vorliegenden Transkription wieder. Medizinische Zusammenhänge,
Kausalitäten und rechtliche Bewertungen werden damit nicht unabhängig bestätigt.

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